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Windengelände
Neben unserem Gleitschirm-Übungsgelände Schnaittach-Rothenberg stehen uns in unterschiedlichem Ausmaß auch Windengelände zu unserer Sportausübung zur Verfügung.
Im Vergleich zum Rothenberg, der trotz seines max. Höhenunterschieds von ca. 120 m wegen der Flachheit des Hangs i.d.R. größere Flughöhen über Grund und guten Thermikeinstieg kaum wahrscheinlich macht, ermöglichen die Ausklinkhöhen an der Winde bei geeignetem Wetter durchaus höhere und somit längere Flüge. Hierdurch ergeben sich deutlich bessere Chancen zu einem Thermikeinstieg und ggf. sogar zu Überlandflügen. Darüber hinaus können wir mit Hilfe der Winde auch bei am Rothenberg ungeeigneten Windrichtungen (N, E, S) fliegen.
Die Wiese am Rothenberg ist übrigens auch für Schleppbetrieb zugelassen und so erlebte Schnaittach am 01.11.2007 eine ganz besondere Premiere: Windenbetrieb am Rothenberg ! Im Winter die Burg von oben und weiter Ausblick in Hersbrucker Alb. Schön war's!
Geschleppt wird mit einer stationären Koch-Doppeltrommelwinde. Gäste sind bei Flugbetrieb willkommen.
Aktuelle Situation (21.05.2005):
Nach einem ersten "offiziellen" eigenen Schleppbetrieb (nach mehrjähriger Pause), inkl. erster EWF-Einweisung eines Mitglieds, am 27.07.03 im Gelände des Gleitsegelclubs Fränkische Schweiz in Hohenmirsberg haben wir weiter eigene Geländezulassungen betrieben, um umweltfreundlichen wohnortnahen Flugbetrieb zu ermöglichen. Dennoch dürfen wir auch weiterhin auf die wirklich beeindruckende und umfassende Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft unseres Nachbarklubs in Hohenmirsberg zählen und in Absprache auch deren Gelände nutzen.
Seit September 2004 ist unser E-W-Windenschleppgelände in Eichenstruth, seit Juli 2005 das N-S-Schleppgelände Reipertsgesee zugelassen.
Um sowohl unseren künftigen Streckenflugambitionen sowie der regionalen Zusammenarbeit und Freundschaft mit Nachbarvereinen Rechnung zu tragen, beteiligt sich der FSC FRANKEN ab 2004 auch am Ostbayerncup, dem Streckenflugwettbewerb im bayerischen Flachland.
Lufträume (Ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit!):
-> ICAO-Ausschnitt Nbg
-> Luftraum-Profil
-> top. Luftraumkarte - Übersicht
-> top. Luftraumkarte- Zoom
Ausbildung
Die Ausbildungen zum Windenschleppstart und Windenführer haben sich mit dem 1.5.2003 geändert und wurden durch Einweisungen ersetzt. Damit entfallen auch die DHV-Prüfungen für diese Einweisungen, an deren Stelle treten ausbildungsinterne Prüfungen. Wichtig für den Vereinswindenbetrieb: Windenführer sind luftrechtlich jetzt keine Luftfahrer mehr, womit die Pflicht zu deren Ausbildung in einer Flugschule entfallen ist. Es kann jetzt auch im Verein durch sog. EWF ausgebildet werden.
Einweisung in den Windenschleppstart
Mindestens 20 Windenschleppstarts und mindestens 10 Startleitungen
sowie eine theoretische Einweisung unter Anleitung und Aufsicht
eines dafür berechtigten Fluglehrers für Windenschlepp.
Die Einweisung schließt mit einer flugschulinternen Prüfung
in Theorie und Praxis ab.
Einweisung für Windenführer
Mindestens 60 Windenschlepps sowie eine theoretische Einweisung
unter Anleitung und Aufsicht eines dafür berechtigten Fluglehrers
für Windenschlepp oder im Verein durch einen „Einweisungsberechtigten
Windenführer“ (EWF). Die Einweisung schließt
mit einem Leistungsnachweis in Theorie und Praxis ab.
Der FSC FRANKEN e.V. hat zwei EWF die während des normalen Schleppbetriebs auch weitere Windenfahrer ausbilden können.
Gelände
Windenstrecken des FSC FRANKEN e.V. befinden sich in Gräfenberg*, Siegersdorf*, Eichenstruth*, Schnaittach und Reipertsgesee.
( *: zur Zeit inaktiv)
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