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Fluggelände Schnaittach-Rothenberg
Aktuell:
FSC im Mitteilungsblatt "Mein Schnaittachtal 12/2010" (Grußwort Jahresende, S. 11)
FSC im Mitteilungsblatt "Mein Schnaittachtal 06/2010" (S. 1, 3, 9)
Baumlandung 06.09.2008
"Unfall" am 04.07.2008
Windenfliegen am Rothenberg am 01.11.2007
Unser Gleitschirm-Übungsgelände befindet sich am Rothenberg in Schnaittach. Dort können Sie bei westlichen Windrichtungen ggf. einen ersten Eindruck von den Sportarten Gleitschirmfliegen und/oder Modellfliegen bekommen und Ihre Wanderung mit einem Besuch der Festung Rothenberg und dem 100 m vom Startplatz entfernten Bergrestaurant oder dem empfehlenswerten Biergarten der Privat-Brauerei Enzensteiner abrunden.
Der Rothenberg ist gemeinsames Fluggelände des FSC FRANKEN e.V. und der Modellfliegergruppe Schnaittach-Rothenberg ("Fluggemeinschaft Schnaittach-Rothenberg"). Die Gleitsegelflugschule Nürnberg, die das Gelände bis 1996 in Absprache mit dem FSC FRANKEN e.V. mitgenutzt hatte, existiert nicht mehr. Eine Schulung findet im Gelände grundsätzlich nicht mehr statt. Dies ist auch "unnötig": Fliegen Sie gleich hier! .
Nutzung, Möglichkeiten
Von Gleitschirmfliegern wird das Fluggelände in Schnaittach als Übungshang genutzt. Meist erfolgen Gleitflüge von kurzer Dauer (< 2 Min) (s. "Flug 1"), die von einzelnen Hebern durch Thermik oder Aufwind verlängert und bereichert werden können. Dabei kann Baumhöhe, manchmal auch Starthöhe überschritten werden ( s. Bild "Flug 2").
Weite, Höhe und vor allem Dauer des Fluges sind von den Bedingungen, dem Schirmtyp und nicht zuletzt dem Pilotenkönnen abhängig. Thermik und Aufwind sind am Rothenberg in der Regel aber nicht stark genug für höhere und längere Gleitschirm-Flüge. Bei Starkwind und optimaler Windrichtung ist es einzelnen erfahrenen Piloten mit guter Kenntnis der Hangverhältnisse dennoch bereits gelungen vor der Festung zu soaren und 1 Stunde Flugzeit zu überschreiten. Bei den hierfür nötigen Windstärken ist der Wind allerdings oft nicht laminar und wenn obendrein die Richtung nicht 100 % paßt, wird es schnell gefährlich turbulent. Anfänger sollten dies also keinesfalls versuchen (ausser ggf. online). Ein "Höhenrekord" bei letztlich unkontrolliertem Flug oder unkontrollierbarer Landung wegen schlechter, insbesondere turbulenter Bedingungen ist lebensgefährlich und zeugt nicht von Können, sondern von Dummheit.
Ein Fußstart mit Fallschirm dürfte am Rothenberg wegen des insgesamt flachen Hangs kaum gelingen und würde allenfalls zu einem Hopser führen.
Für Drachen ist das Fluggelände Rothenberg in Schnaittach grundsätzlich nicht geeignet und nicht zugelassen. Zum Fliegen in Schnaittach müssen Drachenflieger entweder auf Gleitschirm umsatteln oder sich mit einem virtuellen Flug begnügen. Der nächstgelegene reale Flugberg für Drachen ist das Walberla bei Ebermannstadt.
Die Modellflieger sind im Gelände am unabhängigsten von der Windrichtung und manchmal fängt deren Fliegen erst richtig an, wenn die Gleitschirmflieger den Schirm wegen Starkwind zusammenpacken.
Bevor Sie nun aber event. gänzlich "abheben", aus persönlicher Betroffenheit per Extern-Link ein kleiner "sachfremder" Dämpfer: Unpapa.de. Wenn Sie sich ihre Freude nicht verderben lassen und/oder Ihr vielleicht noch heiles Weltbild etwas weiter bewahren wollen, dann klicken Sie diesen nicht an und lesen hier auch nicht weiter.
- Sie sind sowieso nicht betroffen? Herzlichen Glückwunsch und hoffentlich bleibt es so.
- Sie sind betroffen? Lassen Sie sich nicht unterkriegen! Reinhard Mey hat doch erstaunlich und erfreulich oft Recht: "Über den Wolken, ..., alle Ängste alle Sorgen, sagt man, blieben darunter verborgen." 8(Text). Leider muß man wieder landen. Aber wie sagt Dr. Heiner Geißler "Man wird zwar vom Alltag wieder eingeholt, wenn man herunterkommt,
aber man kann ja auch wieder hinaufsteigen.", und das gilt für's Gleitschirmfliegen ähnlich, wie für das Bergsteigen.
Andere Aussagen in Geißler's Papier haben ebenfalls Parallelen weit über die Politik hinaus:
- "Die Wünsche werden einfacher, und man freut sich über den kleinsten Erfolg. Mir ist aber immer die Hoffnung geblieben, deswegen weiß ich nicht, wie es ist, wenn das negative Urteil endgültig ist. Man wird in einem solchen Fall die Freiheit bewahren und stärken müssen, die einem geblieben ist: die geistige, aber auch soweit wie möglich die körperliche."
- "»Ich bin bei meinen Umwegen über die Berge viel weitergekommen, als wenn ich den flachen Pfaden gefolgt wäre.«" (Zitat Reinhard Karl)
Leider haben wir - und dummerweise eben auch Kinder! - nicht alle Zeit der Welt. Wir verspielen sie! Ich hoffe, das erkennen auch irgendwann die Kinder. Ein "rechtzeitig" gibt es hierbei leider von Anfang an nicht. Es bleibt nur ein "lieber zu spät, als nie".
Auch Hoffnung bewahren kostet Kraft. Berge und Fliegen mögen uns helfen, diese Kraft zu finden.
Und hier noch einige Links auch für meine Kinder - wie gerne würde ich wieder mit ihnen fliegen und lachen - und kann's ihnen nicht einmal sagen, außer vielleicht auf diesem Wege.
Update 03.01.2011: Leider sind insbesondere Berge beständiger als Liebe, Treue und selbst Hoffnung. Nun, das spricht nicht gegen die Berge. Die aus ihnen resultierende Kraft ist gerade auch für den Umgang mit der Erkenntnis zu Herzlosigkeit, "Verrat" und ganz offenbarer Böswilligkeit wertvoll. - Vielleicht deshalb, weil Berge damit ganz unvereinbar sind. Dort zählen Freundschaft, Kameradschaft, Vertrauen, verläßlichkeit, wenn es sein muß selbst Aufopferung.
Mit untreuen Menschen mag man nicht in die Berge gehen - und warum sollte man mit solchen fliegen?
Wenn etwas nur lange genug stirbt, dann ist es auch irgendwann tot.
Das elterliche Entfremdungssyndrom (PAS)
Nur wenn man etwas überhaupt weiß und kennt, wird man vielleicht auch etwas dagegen tun oder Verständnis haben - und ggf. als künftiges "Opfer" eben selbst ein klein wenig "vorbereitet" sein.
Over the rainbow (Text)
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