Gelände
Start und Landung erfolgen in Deutschland i.d.R. auf Fluggeländen, die vom beauftragten DHV in seiner Behördeneigenschaft nach § 25 LuftVG zugelassen werden. Der regionale Schwerpunkt für den Gleitschirm- und Drachenflugsport lag zunächst im Alpenraum. Mit Verbesserung der Flugleistung der Geräte haben sich weitere Schwerpunkte in den deutschen Mittelgebirgen entwickelt und seit dem Einsatz von Schleppwinden auch im Flachland.
Das fliegerische Potential eines Geländes ist dabei nicht nur vom natürlichen Höhenunterschied abhängig, sondern mindestens ebenso von seiner Neigung und der Exposition gegenüber Wind und Sonne. So kann bei entsprechenden Bedingungen zwar auch eine Hangkante mit kleinem Höhenunterschied oder ein Hang mit nur flacher Neigung durchaus zum längeren Soaren (Fliegen im dynamischen Hangaufwind), ggf. sogar zum Thermik-/Streckenflugeinstieg ausreichen, die Wahrscheinlichkeit ist jedoch deutlich geringer. Auch die "Hüpfer" und "Kurzflüge" auf einer solchen "Spiel- und Übungswiese" machen zwar Spaß - und in der Not frißt der Teufel bekanntlich Fliegen :-) - eine realistischere Chance für längere Flüge ergibt sich jedoch von "echten Flugbergen" oder alternativ eben von der Winde, mit der ebenfalls größere Ausklinkhöhen erreicht werden können.
Der FSC FRANKEN e.V. verfügt bei westlichen Windrichtungen mit dem Fluggelände Schnaittach-Rothenberg über ein entsprechendes Übungsgelände, das bei nördlicheren Windrichtungen gut durch die von der Nürnberger Gleitschirmschule zugelassene Tauchersreuther "Spielwiese" ergänzt wird. 2002 hat der FSC darüber hinaus nach mehrjähriger Pause auch wieder einen eigenen Windenbetrieb mit Koch-Winde aufgenommen. Seit September 2004 ist das Schleppgelände Eichenstruth, seit Juli 2005 das N-S-Schleppgelände Reipertsgesee zugelassen. Zusätzlich können unsere Mitglieder in der Region weitere Fluggelände über entsprechende Gästeflugregelungen mitnutzen und sich auch an den Windenbetrieben befreundeter Nachbarvereine beteiligen. Für das freundliche Miteinander danken wir hierbei speziell unseren Freunden vom Gleitschirmclub Fränkische Schweiz in Hohenmirsberg, vom Drachenfliegerclub Jura Airlines Albatros e.V. in Waizenhofen und von den XC-Flatlands in Waltersberg.
Trotz der auch in Flachland und Mittelgebirge möglichen schönen Flugerlebnisse zieht es uns wann immer es Zeit, Wetter und Geldbeutel zulassen aber natürlich auch in die gebirgigeren Regionen der Erde.
Motorschirm:
Motorschirmgelände
Motorschirmgelände werden abweichend nicht von den beauftragten Verbänden, sondern von den zuständigen Luftfahrtbehörden zugelassen. In Bayern sind das die beiden Luftämter. Der FSC FRANKEN verfügt auch über ein entsprechend zugelassenes Motorschirmgelände (Näheres auf Anfrage).
Weitere Informationen:
Flugsport und Naturschutz (-> DHV)
Hier versucht der DHV Einblicke in die Zusammenhänge zwischen Mensch und Natur zu verschaffen, Erkenntnisse durch unterschiedliche Gutachten zu vermitteln, die rechtlichen Grundlagen zu erläutern und einfach nur zu sensibilisieren.
Fluggeländedatenbank (-> DHV)
Fluggebiete in Bayern (-> paragliding365.com)
(unsere Beschreibungen sind nicht die schlechtesten :-) )
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